Nur Reiche werden ohne Arbeit reich – wie investieren Reiche?

Geld kommt zu Geld. Oder? Unterm Strich bedeutet das: Nur Reiche werden ohne Arbeit reich. Zu diesem Thema habe ich mal ein Video gesehen, was für mich sehr eindrucksvoll war. In diesem Video, was mehr einer Dokumentation glich, wurde gezeigt, wie reiche Leute mit ihrem Geld umgehen. Es gibt nämlich sehr große Unterschiede, wie die unterschiedlichen »Schichten« mit ihrem Geld umgehen. Worin die Unterschiede liegt, möchte ich gerne mal verdeutlichen.


Schnäppchenjäger

Leute, die gerade so über die Runden kommen, suchen natürlich immer und überall nach Schnäppchen. Ist ja auch verständlich. Diese stehen z.B. lange vor acht Uhr vor der noch geschlossenen Aldi-Filiale und wollen unbedingt die Angebote der Woche ergattern. Das sind auch diejenigen, die auf Angebote wie »Kauf’ 3, zahl’ 2« anspringen. Auch wenn sie dieses dritte Teil gar nicht zwingend brauchen, wird es gekauft. Ist ja ein Schnäppchen. Muss man doch zugreifen. Das Ergebnis: Es wird extrem viel Zeug gekauft, was keine Verwendung findet. Wissen Sie was? So war ich auch unterwegs.


Dieses zu Anfang erwähnte Video hat bei mir ein Umdenken ausgelöst. Das gebe ich ganz ehrlich zu. Dieses Kaufen – auch von unnützem Zeug – gibt den meisten nämlich das Gefühl, etwas Erfolgreiches auf die Reihe gebracht zu haben. Eine erfolgreiche Schnäppchenjagd. Solche Sachen werden dann verschenkt, verkonsumgütert. Mit diesem Vorgehen werden nicht mal Werte geschaffen. Und das ist ein entscheidender Punkt.


Die Mittelschicht

In der Mittelschicht – aus meiner Sicht heraus ist das eine extrem interessante Schicht – wird sehr viel Geld für alles verballert, was Status darstellt. Mein Auto, mein Smartphone, mein dritter Urlaub im Jahr. Diese Menschen stehen morgens auch früh auf ... um das neueste iPhone zu bekommen. Und das kann man zeigen! Der Kenner sieht das sofort an der neuen Form. Der Unterschied zu den Schnäppchenjägern ist, dass diese die gekauften Produkte auch nutzen.


Um Status zu zeigen, nehmen Mittelschichtler auch gerne Kredite auf. Beim Nachbarn angeben ist einfach viel wichtiger. Sie kennen vielleicht den Spruch: Nichts lässt das eigene Auto schneller altern, als wenn der Nachbar sich ein neues kauft. Bei diesem ganzen Wettrüsten müssen viele aus der Mittelschicht natürlich ganz vorne mit dabei sein. Aber auch hier gilt:
Alle diese Dinge kosten nur Geld und bringen keins.


Die Reichen

Jetzt wird es sehr cool! Reiche achten auf ihr Geld wie kein anderer. Ein Beispiel: Im Restaurant wurde der falsche Betrag als Endrechnung präsentiert. Selbst die geringste Abweichung fällt dem Wohlhabenden auf, denn er hat schon längst im Kopf alles zusammengerechnet. Wir vom Mittelstand würden jetzt sagen „Komm, ist doch nicht so schlimm!“. Nicht so der Reiche, denn der achtet extrem diszipliniert auf sein Geld – und auf seine Zeit. Das ist krass, oder? Niemand von ihnen hat anfangs in »Scheiß« investiert. Sie haben in Dinge investiert, die Geld produzieren. Und wenn sie dann den dritten Karibik-Luxusurlaub machen oder sich eine Rolex kaufen, dann von dem Geld, was ihre Investments produziert haben.
Dann sieht es natürlich so aus, als ob Reiche nicht mehr für ihr Geld arbeiten. Was unterm Strich auch so ist, denn sie sind ja reich.


Auch deren Anfang war schwer

Unter Umständen investierten die Reichen von heute früher auch in weniger spektakuläre Sachen. Beispielsweise die Automaten an den Raststätten, die den Reisenden Zutritt zu den Toilettenanlagen gewähren. Früher waren das vielleicht 20 Pfennig, die man an der Tür direkt einwerfen musste, heute zahlt man locker das 10-Fache. Also ich wäre heute gerne Besitzer solcher Autobahnsanitäranlagen. Die machen heute ein Wahnsinnsgeld!


Drei Gebote, die Menschen reich werden lassen

Disziplin, das Zusammenhalten des Geldes und ausschließlich in Dinge investieren, die Geld bringen. Das sind die drei Gebote, die Menschen reich machen. Auch wenn es am Ende so aussieht, als würden sie nicht arbeiten, tun sie es trotzdem. Jedoch auf einer anderen Ebene als die Masse der Menschheit.
Haben Sie auch schon mal viel Geld verbrannt? Vielleicht sogar schon öfter? Lesen Sie über diese Erfahrung in meinem nächsten Blog.